Anlass und Zielsetzung

 

Die jetzige Orgel der Basilika aus dem Jahr 1962 fristet ein zurückgezogenes Dasein in einer nahezu uneinsehbaren Nische im hinteren Kirchenschiff. Der ungünstige Aufstellungsort und die unausgewogene Disposition sind Anlass für den notwendigen Umbau und die Erweiterung des Instruments. Schon lange besteht in der Gemeinde der Wunsch nach einer neuen, besseren Orgel, da sich der Aufstellungsort des Instruments und die Anordnung der Pfeifen für die akustische Klangentfaltung als ungünstig erwiesen hat und die Disposition des Instrumentes nicht ausgewogen ist.

Unser Ziel ist es, aus der bestehenden Orgel durch Umbau und Erweiterung ein hochwertiges und klangschönes Instrument entstehen zu lassen, das mit drei Manualen, ca. 45 Registern und ca. 2.500 Pfeifen der zweifachen Größe der jetzigen Orgel entspricht und damit den großen Kirchenraum vielstimmig und klanglich ausfüllt und den Gottesdiensten einen würdigen musikalischen Rahmen verleiht. Auch anspruchsvolle Werke der Orgelliteratur sollen mit dieser Orgel hervorragend interpretiert werden können. Die gesamte Orgel wird aus der hinteren Nische der Basilika nach vorne  gerückt und damit auch für die Kirchenbesucher sichtbar. Ein formschöner Prospekt des Instruments, der über den rückseitigen Bögen der Basilika seinen Platz findet, verleiht der Orgel auch ein ansprechendes äußeres Erscheinungsbild. Der Entwurf des Prospekts der Orgel stammt von Frau Prof. Maria Schwarz, deren Ehemann die Planung des Wiederaufbaus der Basilika nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg  vorgenommen hatte. Die Konzeption der künftigen Orgel und deren Disposition liegt in den Händen des vormaligen Domorganisten am Frankfurter Dom, Herrn Hans-Otto Jakob, der viele Jahre Orgelsachverständiger des Bistums Limburg war. Von ihm werden wir in hervorragender Weise fachlich beraten und in unserem Vorhaben unterstützt.